Die Osterböllerbläserei
Ostern ist's, der Ninchen Zeit.
Doch, auch wir Schweine sind bereit.
Eier aber? "Ei der Daus",
das hält doch keine Sau hier aus!
Könnt alle schrei'n jetzt mit viel Lärm,
dat taugt doch nix für's Schweinsgedärm.
Schluss ist's mit der Eierei,
es gibt die Osterböllerbläserei.

Fernando bläst die Backen auf,
gibt alles her um jetzt zuhauf,
des Böllers Innenleben einzutopfen,
so dass zum Lohne er kann stopfen,
Böllerküchle ohne Ende,
in des Schweinchens zarte Lende.

Lucy steht am Herde heut',
bäckt Böllerpfannkuch' für die Meut'.
Sie fragt sich allerdings zu Recht,
wo ist das 2Bein, unser Knecht?
Der sollte hier am Herde schwitzen,
und wir die Böllerküch' stiebitzen.

Fleissig hier am Pinsel schwingen,
ist Marie, und sie ist auch am singen.
Denn keiner merkt wie sie geschwind,
die meisten Böller nur verschlingt.
So füllt das künstlerisch' Talent
die Wampe ihr, bis das sie pennt ...

Wer jetzt noch meint, dass sei doch Quatsch,
und besser sei der Eiermatsch,
der ist bestimmt kein richt'ges Schwein,
... versteht halt nix vom Glücklichsein.